Eine Terrasse ist über viele Jahre Sonne, Regen, Frost und täglicher Nutzung ausgesetzt. Mit der Zeit können sich Platten lösen, Pflastersteine absenken oder Fugen auswaschen. Manchmal ist die Fläche technisch noch weitgehend in Ordnung, passt aber hinsichtlich Größe, Material oder Gestaltung nicht mehr zum Garten. Spätestens dann stellt sich die Frage: Lässt sich die bestehende Terrasse sanieren oder ist eine komplette Neugestaltung die sinnvollere Lösung?
Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Entscheidend sind der Zustand des Unterbaus, der vorhandene Terrassenbelag und die Frage, wie die Fläche künftig genutzt werden soll. WT Gartenbau unterstützt Gartenbesitzer im Münchner Süden bei der Erneuerung bestehender Terrassen – von einzelnen Sanierungsarbeiten bis zur vollständigen Neugestaltung des Terrassenbereichs.
Wann sollte eine alte Terrasse erneuert werden?
Nicht jede Verfärbung und nicht jede kleine Unebenheit bedeutet, dass eine Terrasse vollständig erneuert werden muss. Nach vielen Jahren können allerdings Schäden auftreten, die über ein rein optisches Problem hinausgehen.
Typische Anzeichen sind abgesackte oder unebene Bereiche, lockere Pflastersteine und Platten, ausgewaschene Fugen oder dauerhaft stehendes Regenwasser. Auch ein unzureichendes Gefälle oder Probleme an den Übergängen zum Gebäude können eine Überarbeitung erforderlich machen.
Daneben gibt es einen weiteren Grund für eine Erneuerung: Die Anforderungen an den Garten haben sich verändert. Eine ursprünglich kleine Terrasse bietet möglicherweise nicht mehr genügend Platz für Esstisch, Grill oder Sitzgruppe. In diesem Fall lohnt es sich, nicht nur über eine Reparatur, sondern über eine grundlegende Neugestaltung nachzudenken.
Terrasse sanieren oder komplett neu bauen?
Ob eine Sanierung ausreicht, hängt wesentlich davon ab, wo die Ursache bestehender Probleme liegt. Befindet sich der Unterbau weiterhin in einem geeigneten Zustand und treten lediglich kleinere Schäden auf, können einzelne Bereiche gegebenenfalls aufgenommen und neu hergestellt werden.
Anders sieht es aus, wenn größere Teile der Terrasse abgesackt sind, Wasser nicht richtig abläuft oder der bestehende Aufbau grundsätzlich nicht mehr den Anforderungen entspricht. Dann kann es sinnvoller sein, die Fläche aufzunehmen und fachgerecht neu aufzubauen.
Vor Beginn der Arbeiten sollte deshalb zunächst der vorhandene Zustand betrachtet werden. Eine reine Erneuerung der sichtbaren Oberfläche hilft wenig, wenn die eigentliche Ursache unterhalb des Terrassenbelags liegt.
Der Unterbau: Was unter der Terrasse passiert
Ein großer Teil einer dauerhaft funktionierenden Terrasse ist später nicht mehr sichtbar. Unter Pflastersteinen oder Terrassenplatten befindet sich der Aufbau, der die Fläche trägt und für Stabilität sorgen soll.
Wurde der Untergrund nicht ausreichend vorbereitet oder haben sich die darunterliegenden Schichten über viele Jahre verändert, können Unebenheiten und Absenkungen entstehen. Bei einer umfassenden Terrassensanierung kann es deshalb notwendig sein, nicht nur den Belag, sondern auch Teile des Unterbaus zu erneuern.
WT Gartenbau übernimmt bei einer Neugestaltung die erforderlichen Arbeiten vom Rückbau der vorhandenen Fläche über die Vorbereitung des Untergrunds bis zur Verlegung des neuen Terrassenbelags.
Probleme mit Regenwasser und Gefälle beheben
Pfützen nach einem Regenschauer sind nicht nur störend. Bleibt Wasser regelmäßig auf der Terrasse stehen oder läuft es in die falsche Richtung, sollte bei einer Sanierung auch die Entwässerung betrachtet werden.
Ein geeignetes Gefälle sorgt dafür, dass Niederschlagswasser kontrolliert von sensiblen Bereichen weggeführt wird. Gleichzeitig müssen angrenzende Gartenflächen, Gebäudeanschlüsse und vorhandene Höhen berücksichtigt werden.
Wer seine Terrasse ohnehin erneuert, hat deshalb die Möglichkeit, bestehende Probleme nicht nur oberflächlich zu beseitigen, sondern Aufbau und Entwässerung neu zu planen.
Neuer Terrassenbelag: Naturstein, Betonstein, Keramik oder Pflaster?
Eine Terrassensanierung bietet die Gelegenheit, auch das Erscheinungsbild grundlegend zu verändern. Materialien, die vor vielen Jahren ausgewählt wurden, müssen nicht zwangsläufig wieder verwendet werden.
Naturstein
Naturstein bietet individuelle Oberflächen und Farbnuancen und lässt sich besonders gut mit weiteren natürlichen Materialien im Garten kombinieren. Bestehende Natursteinmauern, Stufen oder Beete können bei der Gestaltung aufgegriffen werden.
Betonstein und Betonplatten
Betonprodukte sind in zahlreichen Formaten und Oberflächen erhältlich. Dadurch können sowohl klassische als auch geradlinige und moderne Terrassen gestaltet werden. Besonders größere Plattenformate ermöglichen eine ruhige Flächenwirkung.
Keramikplatten
Keramische Terrassenplatten bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und eignen sich insbesondere für moderne Terrassenkonzepte. Bei der Auswahl sollten Material, Verlegeart und vorgesehener Aufbau immer gemeinsam betrachtet werden.
Pflaster
Auch Pflaster eignet sich für die Neugestaltung einer Terrasse. Sind auf dem Grundstück bereits gepflasterte Wege, Einfahrten oder Hauseingänge vorhanden, können Materialien oder Gestaltungsmerkmale aufgegriffen werden. Dadurch entsteht eine optische Verbindung zwischen den verschiedenen Außenflächen.
Eine alte Terrasse vergrößern
Viele ältere Terrassen sind vergleichsweise knapp dimensioniert. Ein Tisch mit mehreren Stühlen passt zwar auf die Fläche, für Grill, Pflanzgefäße oder eine zusätzliche Sitzgruppe fehlt jedoch der notwendige Platz.
Wird der Terrassenbelag ohnehin erneuert, sollte deshalb geprüft werden, ob die bisherige Größe noch zur heutigen Nutzung passt. Eine Erweiterung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn sich die Anforderungen an den Garten über die Jahre verändert haben.
Dabei sollte die Terrasse allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Größe und Form müssen weiterhin in einem passenden Verhältnis zum Haus und zur verbleibenden Gartenfläche stehen.
Übergänge zwischen Terrasse und Garten neu gestalten
Eine Terrassenerneuerung bietet die Möglichkeit, nicht nur die befestigte Fläche selbst zu verändern. Häufig sind es gerade die angrenzenden Bereiche, die darüber entscheiden, ob sich eine Terrasse harmonisch in den Garten einfügt.
Neue Beete können beispielsweise den Übergang zum Rasen auflockern. Gartenwege verbinden die Terrasse mit anderen Bereichen des Grundstücks. Höhenunterschiede lassen sich über Stufen oder Natursteinmauern aufnehmen. Auch Sichtschutz, Bepflanzung oder eine neue Rasenfläche können direkt in die Planung einbezogen werden.
Aus einer ursprünglich notwendigen Terrassensanierung kann auf diese Weise eine umfassendere Gartenumgestaltung entstehen.
Terrassensanierung als Gelegenheit für eine neue Gartengestaltung
Gerade bei älteren Gärten lohnt sich ein Blick über die eigentliche Terrassenfläche hinaus. Sind Wege ebenfalls in die Jahre gekommen? Passen vorhandene Beete noch zur gewünschten Gartennutzung? Gibt es Flächen, die kaum genutzt werden? Oder soll der Garten insgesamt pflegeleichter werden?
Wer ohnehin Pflaster oder Platten aufnimmt und Arbeiten am Untergrund durchführen lässt, kann verschiedene Maßnahmen sinnvoll miteinander verbinden. Neue Wege, Rasenflächen, Beete, Natursteinmauern oder andere Elemente müssen dann nicht einige Jahre später erneut unabhängig von der Terrasse geplant werden.
Als Garten- und Landschaftsbauer kann WT Gartenbau die verschiedenen Bereiche gemeinsam betrachten und die Arbeiten aufeinander abstimmen.
Alte Terrassen im Münchner Süden erneuern
Von unserem Standort in Baierbrunn aus übernehmen wir die Erneuerung und Neugestaltung von Terrassen im gesamten Münchner Süden. Dazu gehören unter anderem Grünwald, Pullach, Solln, Schäftlarn, Gauting, Starnberg, Wolfratshausen und die angrenzenden Gemeinden und südlichen Münchner Stadtteile.
Ob kleinere Sanierung oder vollständige Neugestaltung: Entscheidend ist zunächst der tatsächliche Zustand der vorhandenen Terrasse. Anschließend lässt sich beurteilen, welche Arbeiten notwendig sind und welche Möglichkeiten sich für eine neue Gestaltung ergeben.
Jetzt Beratungstermin für Ihre Terrassensanierung vereinbaren
Ihre Terrasse ist abgesackt, der Belag ist in die Jahre gekommen oder die bestehende Fläche passt nicht mehr zu Ihren Vorstellungen? Dann schauen wir uns gemeinsam an, ob eine Sanierung sinnvoll ist oder eine vollständige Neugestaltung langfristig die bessere Lösung für Ihren Garten darstellt.
Vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen Beratungstermin mit WT Gartenbau. Wir betrachten die vorhandene Terrasse und die angrenzenden Gartenbereiche vor Ort, besprechen Ihre Wünsche und entwickeln eine passende Lösung für Ihr Grundstück.
Von der Aufnahme des alten Belags über Unterbau und Entwässerung bis zur neuen Terrasse und den angrenzenden Gartenflächen können die notwendigen Arbeiten aus einer Hand umgesetzt werden.
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