Wenn die Tage kürzer werden und der Garten langsam in die ruhigere Jahreszeit übergeht, denken die wenigsten bereits an die nächste Terrassensaison. Dabei ist gerade der Herbst ein guter Zeitpunkt, um sich mit einer neuen Terrasse oder der Umgestaltung einer bestehenden Terrassenfläche zu beschäftigen. Statt Entscheidungen unter Zeitdruck im Frühjahr zu treffen, können Größe, Material, Aufbau und die Einbindung in den Garten frühzeitig geplant werden.
Gerade bei einer Terrasse geht es schließlich um weit mehr als die Auswahl schöner Platten. Untergrund, Entwässerung, Gefälle und Übergänge zum Garten entscheiden darüber, wie gut die Fläche langfristig funktioniert. Im Münchner Süden planen und realisieren wir von WT Gartenbau Terrassen passend zum jeweiligen Grundstück – von der ersten Idee bis zur fertigen Fläche.
Warum eine Terrasse bereits im Herbst planen?
Mit den ersten warmen Frühlingstagen wächst meist auch der Wunsch, den Garten wieder intensiver zu nutzen. Wer dann erst mit der Planung einer neuen Terrasse beginnt, muss zunächst Material auswählen, die gewünschte Fläche festlegen und die notwendigen Arbeiten abstimmen.
Im Herbst bleibt dafür deutlich mehr Vorlauf. Gleichzeitig zeigt sich nach einer Gartensaison häufig besonders gut, was an der bisherigen Situation verbessert werden könnte. Vielleicht ist die vorhandene Terrasse zu klein, ein Sitzplatz liegt zu lange im Schatten oder der Übergang zwischen Haus, Terrasse und Garten funktioniert nicht so, wie ursprünglich gedacht.
Eine frühzeitige Planung ermöglicht es, diese Erfahrungen in die Neugestaltung einzubeziehen und die Arbeiten für das kommende Gartenjahr vorzubereiten.
Die richtige Größe der Terrasse festlegen
Wie groß eine Terrasse sein sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist vor allem, wie sie später genutzt werden soll. Ein kleiner Sitzplatz für zwei Personen benötigt deutlich weniger Fläche als eine Terrasse, auf der ein großer Esstisch, Grill, Pflanzgefäße oder eine Lounge Platz finden sollen.
Auch die Proportionen des Grundstücks spielen eine Rolle. Eine zu kleine Terrasse kann im Alltag schnell unpraktisch werden, während eine überdimensionierte Fläche einen kleineren Garten unnötig dominiert.
Bei der Planung sollte deshalb frühzeitig berücksichtigt werden, welche Möbel später aufgestellt werden sollen und wie viel Bewegungsfläche benötigt wird. Ebenso wichtig sind Zugänge zum Haus und Wege in den Garten.
Naturstein, Betonstein oder Keramikplatten – welches Material passt zur Terrasse?
Die Wahl des Terrassenbelags beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch den Charakter der gesamten Außenanlage. Dabei stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung, die jeweils eigene Eigenschaften und Gestaltungsmöglichkeiten mitbringen.
Naturstein für eine individuelle Gartengestaltung
Naturstein zeichnet sich durch seine natürliche Oberfläche und individuelle Farbgebung aus. Jede Platte besitzt eine eigene Struktur, wodurch Terrassen besonders lebendig wirken können. Je nach verwendeter Gesteinsart lassen sich sowohl klassische als auch moderne Gartenkonzepte umsetzen.
Besonders in Kombination mit Natursteinmauern, Beeten oder bestehenden Gehölzen lässt sich eine Terrasse harmonisch in den Garten integrieren.
Betonstein – vielseitig in Format und Gestaltung
Betonsteine und Betonplatten stehen in zahlreichen Formaten, Oberflächen und Farbtönen zur Verfügung. Dadurch lassen sie sich sehr unterschiedlich einsetzen. Große Platten können beispielsweise eine geradlinige, moderne Gestaltung unterstützen, während kleinere Formate oder unterschiedliche Verlegemuster einen klassischeren Charakter ermöglichen.
Auch Übergänge zu gepflasterten Wegen, Hauseingängen oder anderen befestigten Flächen können auf diese Weise einheitlich gestaltet werden.
Keramikplatten für moderne Terrassen
Keramische Terrassenplatten werden vor allem bei modernen Außenanlagen eingesetzt. Sie sind in zahlreichen Oberflächen und Designs erhältlich und ermöglichen eine ruhige, geradlinige Gestaltung.
Bei der Planung kommt es jedoch nicht allein auf die Platte an. Das gewählte Material muss immer zusammen mit dem vorgesehenen Aufbau und der jeweiligen Nutzung betrachtet werden.
Pflaster als Terrassenbelag
Auch klassisches Pflaster kann für Terrassen und Sitzplätze eine interessante Lösung sein. Besonders dann, wenn bereits Gartenwege, Einfahrten oder andere Flächen gepflastert sind, kann das Material aufgegriffen werden und für ein einheitliches Gesamtbild sorgen.
Durch verschiedene Steinformate, Verlegemuster und Einfassungen lassen sich gepflasterte Terrassen zudem individuell an Haus und Garten anpassen.
Der Unterbau entscheidet über die Haltbarkeit
Während der Terrassenbelag später sichtbar ist, befindet sich ein wesentlicher Teil der Arbeit darunter. Ein fachgerecht vorbereiteter und auf die jeweilige Fläche abgestimmter Unterbau bildet die Grundlage für eine dauerhaft nutzbare Terrasse.
Dafür wird zunächst der vorhandene Untergrund vorbereitet. Anschließend werden die erforderlichen Tragschichten aufgebaut, bevor Bettung und Terrassenbelag folgen. Wie der genaue Aufbau aussieht, hängt unter anderem vom vorhandenen Boden, dem verwendeten Material und der geplanten Konstruktion ab.
Fehler im Unterbau zeigen sich häufig erst später. Absenkungen, Unebenheiten oder Probleme mit Niederschlagswasser können die Folge sein. Deshalb beziehen wir bei WT Gartenbau den Aufbau der Fläche von Beginn an in die Terrassenplanung ein.
Entwässerung und Gefälle von Anfang an berücksichtigen
Regenwasser sollte bei der Terrassenplanung nicht erst dann zum Thema werden, wenn die Fläche bereits fertiggestellt ist. Besonders bei größeren befestigten Flächen muss frühzeitig geklärt werden, wie Niederschlagswasser sinnvoll abgeführt oder auf dem Grundstück versickert werden kann.
Ein geeignetes Gefälle gehört deshalb ebenso zur Planung wie die Gestaltung der angrenzenden Flächen. Je nach Grundstück können unterschiedliche Lösungen erforderlich sein.
Gerade bei Terrassen direkt am Gebäude ist eine sorgfältige Planung wichtig. Hausanschlüsse, Türschwellen, angrenzende Beete und vorhandene Geländehöhen müssen gemeinsam betrachtet werden.
Die Terrasse als Teil des Gartens planen
Eine Terrasse sollte nicht wie eine einzelne befestigte Fläche vor dem Haus wirken. Besonders harmonisch wird die Gartengestaltung, wenn Terrasse, Wege, Rasenflächen, Beete und Bepflanzung miteinander verbunden werden.
Weiche Übergänge können beispielsweise durch angrenzende Staudenbeete oder Gräser entstehen. Natursteinmauern und Stufen können Höhenunterschiede aufnehmen, während gepflasterte Wege die Terrasse mit anderen Bereichen des Grundstücks verbinden.
Wer ohnehin eine größere Veränderung plant, kann die neue Terrasse deshalb zum Ausgangspunkt für eine umfassendere Gartenumgestaltung machen. Pflasterarbeiten, neue Beete, Rollrasen, Mauern oder Sichtschutz lassen sich frühzeitig aufeinander abstimmen, anstatt einzelne Bereiche später unabhängig voneinander zu ergänzen.
Bestehende Terrasse erneuern oder komplett neu gestalten?
Auch eine vorhandene Terrasse muss nicht zwangsläufig in ihrer bisherigen Form erhalten bleiben. Ältere Beläge, ungünstige Abmessungen oder ein nicht mehr zeitgemäßes Erscheinungsbild können Anlass für eine Neugestaltung sein.
Im Zuge der Planung lässt sich prüfen, ob lediglich der Terrassenbereich erneuert werden soll oder ob Veränderungen an Größe, Form und angrenzenden Gartenbereichen sinnvoll sind. Gerade ältere Gärten bieten häufig die Möglichkeit, Terrasse und Garten stärker miteinander zu verbinden und vorhandene Flächen besser zu nutzen.
Terrassenplanung im Münchner Süden
Von unserem Standort in Baierbrunn aus planen und realisieren wir Terrassen im gesamten Münchner Süden. Unser Geschäftsgebiet reicht unter anderem über Pullach, Grünwald, Solln, Schäftlarn, Gauting und Starnberg bis nach Wolfratshausen.
Dabei betrachten wir die Terrasse nicht isoliert. Als Garten- und Landschaftsbauer können wir angrenzende Wege, Pflasterflächen, Natursteinmauern, Rasenflächen und Bepflanzungen direkt in die Planung einbeziehen. So entsteht eine Außenanlage, bei der Materialien, Höhen und Übergänge aufeinander abgestimmt sind.
Im Herbst planen und im Frühjahr den Garten neu genießen
Eine neue Terrasse beginnt nicht mit dem Verlegen der ersten Platte, sondern mit einer durchdachten Planung. Größe, Nutzung, Material, Unterbau, Entwässerung und die Verbindung zum übrigen Garten sollten deshalb möglichst früh feststehen.
Wer seine Terrasse im kommenden Frühjahr nutzen möchte, sollte Planung und Materialauswahl nicht erst mit den ersten warmen Tagen beginnen. Der Herbst bietet die Gelegenheit, die zurückliegende Gartensaison zu betrachten, Wünsche zu konkretisieren und die nächsten Schritte in Ruhe vorzubereiten.
WT Gartenbau unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer neuen Terrasse im Münchner Süden. Sprechen Sie uns frühzeitig an – gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die zu Ihrem Haus, Ihrem Garten und der gewünschten Nutzung passt.